• Winter 2026/27
    Master
  • 264.236
  • Visuelle Kultur
    Modul
  • Univ.Lekt. Sebastian Jobst
    Univ.Lekt. Mag. Anna Maria Resch

art AS ARCHITECTURAL CONCEPT

(UN)FRAMING PERSPECTIVES

Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden entlang des Leitthemas „SPEKTRALE VISUALITÄTEN: NEKROÄSTHETIK UND DIE MACHT DER BILDER IM ZEITALTER VON KI“ zwei inhaltliche Stränge verfolgt.
Aus der Kunst- und Kulturgeschichte sowie dem gegenwärtigen Kulturschaffen werden Strategien der Sichtbarmachung von Machtstrukturen und durch Marginalisierung Verborgenem und deren Auswirkungen auf die gebaute Umwelt präsentiert. Besonderes Augenmerk wird auf räumliche Praktiken, sei es installativer / baulicher Natur, sei es auf Ebene Wahrnehmung verändernder performativer und anderer temporärer Praktiken, liegen.

Gleichzeitig werden unterschiedliche Zugänge zu kuratorischer Praxis durch die Linse institutionskritischer Werke und Texte vorgestellt. Ausstellungsmacher*innen verwalten unweigerlich die Ressource Sichtbarkeit und rahmen den Blick der Rezipient*innen. Wie lassen sich diese Mechanismen transparent offenlegen und produktiv in einen gleichberechtigten Dialog mit Künstler*innen sowie Rezipient*innen weiterentwickeln? In Workshops werden Strategien erprobt den Zugang zu kuratierter Sichtbarkeit inklusiver zu gestalten und die Wahrnehmung der Rezipient*innen vom Framing der Kuratierung zu emanzipieren.

Parallel zur Erkundung obengenannter künstlerischer Strategien wird das Konzept für die abschließende Präsentation der Semesterarbeiten erarbeitet.

Kunst als Architekturkonzept
Univ.Lekt. Sebastian Jobst
Univ.Lekt. Anna Maria Resch

Beginn: 19. Oktober 2026
Ort: Seminarraum AC0440

Weitere Details in TISS

AI-iterated version of the BRAUCHEN key visual | Original: Thomas Hörl & Sebastian Jobst